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Brandschutzorganisation im Betrieb
1010 Seminar Brandschutzhelfer / Evakuierungshelfer


Beim betrieblichen Brandschutz geht es um mehr als die Bekämpfung von Entstehungsbränden. Ein Unternehmer muss genügend Personen Brandschutzhelfer / Evakuierungshelfer / Etagenbeauftragter benennen, die „eine Evakuierung sicherstellen und Entstehungsbrände bekämpfen“ können. Die ASR A2.2 konkretisiert die Anforderungen an die Ausstattung mit und das Betreiben von Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen in Arbeitsstätten sowie die damit verbundenen organisatorischen Maßnahmen.


Inhalte

  • Rechtsgrundlagen: ArbSchG, ArbStättV, ASR A2.2, BGV A1, BGI/GUVI 5182
  • Brandschutzorganisation im Unternehmen
  • Aufgaben des Brandschutz- und Räumungshelfers
    • Verhalten im Brandfall
    • Verhalten im Räumungsfall
    • Bestimmung der Anzahl von Brandschutz- bzw. Räumungshelfern
    • Verantwortung
    • Ausstattung der Brandschutz- und Räumungshelfer
    • Betriebliche Brandschutzorganisation
    • Brandschutzordnung
    • Vorstellung von Räumungskonzepten
  • Brennen und Löschen in Theorie und Praxis
    • Verbrennungsvorgang
    • Gefahren durch Brände
    • Brandklassen
    • Löschmittel und ihre Wirkung
  • Brandbekämpfungseinrichtungen
    • Brandbekämpfungseinrichtungen für Laienhelfer
    • Wirkungsweise von Feuerlöschern
    • Einsatztaktik
  • Praktische Ausbildung
    • Handhabung und Einsatzgebiete von Feuerlöscheinrichtungen
    • Löschtaktik und Grenzen der Brandbekämpfung
  • Abschlussprüfung


Zertifikat: Teilnahmebescheinigung


Zielgruppen

  • Unternehmer
  • Vorgesetzte aller Ebenen
  • Brandschutzhelfer
  • Evakuierungshelfer

 

Dauer
1 Tag


Preis
bis 10 Personen 1650 €

Seminar Informationen

 

1020 Bekämpfung von Entstehungsbränden und praktische Schulung im Umgang mit Feuerlöschern mittels Brandsimulator


Wir bieten im Rahmen des vorbeugenden Brandschutz für alle Mitarbeiter, insbesondere für Industrie- und Gewerbebetriebe, Dienstleistungsunternehmen und öffentliche Einrichtungen, Brandschutzschulungen an.


Im Verlauf dieser Schulung informiert unser befähigter Mitarbeiter über den vorbeugenden Brandschutz die Teilnehmer zunächst über folgende Themen:

  • Feuerlöschübung
  • Entstehung und Ausbreitung von Bränden
  • vorbeugende Brandschutzmaßnahmen
  • Verhalten im Brandfall
  • Handhabung und Wirkungsweise von Feuerlöschern

Daran anschließend folgt die praktische Schulung im Umgang mit Feuerlöschern. Hierbei wird nochmals die Handhabung kurz angesprochen, bevor dann die Teilnehmer selbst Hand anlegen und das Löschen eines Feuers mit dem Feuerlöscher üben kann.

 

Ziel hierbei ist es, den Teilnehmern die Scheu vor dem Umgang mit Feuerlöschern zu nehmen, um so im Ernstfall ein schnelles und sicheres Eingreifen zu erreichen.

 

Ziel dieser Schulungen ist es, den Teilnehmern Grundlagen des betrieblichen und organisatorischen Brandschutzes sowie den richtigen Umgang mit Handfeuerlöschern zu vermitteln.


Zertifikat: gemäß gesetzlicher Anforderungen


Zielgruppen: Brandschutz für alle Mitarbeiter

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1030 Einführung in die Betriebssicherheitsverordnung

 

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist die deutsche Umsetzung der Arbeitsmittelrichtlinie 89/655/EWG[1], später ersetzt durch Richtlinie 2009/104/EG, und regelt in Deutschland die Bereitstellung von Arbeitsmitteln durch den Arbeitgeber, die Benutzung von Arbeitsmitteln durch die Beschäftigten bei der Arbeit sowie den Betrieb von überwachungsbedürftigen Anlagen im Sinne des Arbeitsschutzes. Das in ihr enthaltene Schutzkonzept ist auf alle von Arbeitsmitteln ausgehenden Gefährdungen anwendbar. Das Seminar informiert Sie über die Anforderungen und Auswirkungen der Betriebssicherheitsverordnung und macht Sie und Ihr Unternehmen mit der aktuellen Rechtslage vertraut.

 

Grundbausteine des Schutzkonzeptes der Betriebssicherheitsverordnung sind

  • eine einheitliche Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsmittel
  • sicherheitstechnische Bewertung für den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen
  • "Stand der Technik" als einheitlicher Sicherheitsmaßstab
  • geeignete Schutzmaßnahmen und Prüfungen
  • Mindestanforderungen für die Beschaffenheit von Arbeitsmitteln, soweit sie nicht durch harmonisierte europäische Richtlinien, ATEX Produktrichtlinien oder Aufzugsrichtlinien geregelt sind.


Novellierung 2015


Die Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung aus dem Jahr 2015 soll die Regelungen vereinfachen, Rechtssicherheit schaffen und gleichzeitig den Schutz Beschäftigter verbessern. Hierzu wurden Doppelregelungen beseitigt und konkrete Prüfvorschriften formuliert.


Zu den wichtigen Änderungen gehören:

  • Aufnahme überwachungsbedürftige Anlagen in die Gefährdungsbeurteilung
  • konkrete Prüfvorschriften (in den Anhängen 2 & 3)
  • zweijährige Prüffrist für alle Aufzuganlagen
  • Explosionsschutz wird zukünftig ausschließlich in der Gefahrstoffverordnung geregelt


Inhalt des Seminars

  • Einführung in die Betriebsicherheitsverordnung
  • Überblick über Änderungen 2015:
  • Neuordnung des Anlagen- und Betriebsicherheitsrechts
  • Neuordnung des Prüfwesens, Ermächtigungsgrundlagen
  • Aufbau der Rechtssystematik
  • Gemeinsame Anforderungen an alle Arbeitsmittel
  • Pflichten des Arbeitgebers, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, des Betriebsarztes und der Betriebsräte
  • Eingriffsmöglichkeiten der Behörde
  • Gemeinsame Anforderungen an überwachungsbedürftige Anlagen
  • Pflichten des Betreibers
  • Verfahren zur Ermittlung der Prüffristen
  • Explosionsschutz
  • Anforderungen an einzelne Anlagentypen
  • Druckgeräte
  • Anlagen für entzündliche Flüssigkeiten

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1040 Arbeits- und Gesundheitsschutz Arbeitssicherheit Einführungsseminar für Betriebsräte


Inhalte:


Rechtliche Grundlagen für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

  • EU-Richtlinien
  • Arbeitssicherheitsgesetz ASiG, Arbeitsschutzgesetz
  • Bildschirmarbeitsverordnung; Arbeitsstättenverordnung SGB VII
  • Europäische und deutsche Rechtsprechung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz


Rechte und Pflichten des Betriebsrates beim Gesundheitsschutz

  • Die Mitbestimmung des Betriebsrates nach § 87 ABs. 1 Nr. 7 BetrVG
  • Beteiligungsrechte im Arbeitsschutzausschuss, § 11 ASIG
  • Mitbestimmung bei Bestellung und Zusammenarbeit mit Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Betriebsbegehungen


Betriebliche Gestaltungsfelder

  • Gefährdungsbeurteilungen; Dokumentation
  • Lärm, Gefahrstoffe
  • Unterweisung der Beschäftigten


Der Arbeitsschutzausschuss nach dem Arbeitssicherheitsgesetz

  • Zusammensetzung
  • Aufgaben


Betriebsarzt, Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht

  • Aufgabe und Stellung der Arbeitsschutzverantwortlichen
  • Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
  • Betriebsbegehungen
  • Innerbetriebliches Arbeitsschutzsystem
  • Unterstützung durch den Betriebsrat


Erkennen von Sicherheitsschwerpunkten

  • Allgemeine Sicherheitsanforderungen
  • Bauliche und elektrische Einrichtungen
  • Transport und Lagerung


Vorbereitung von gezielten Betriebsbegehungen

  • Büroarbeitsbereiche und Werkstätten; Bildschirmarbeitsplätze
  • Fahrzeuge, Schutzausrüstung


Betriebliche Gestaltungsfelder

  • Gefährdungsbeurteilungen; Dokumentation
  • Lärm, Gefahrstoffe
  • Unterweisung der Beschäftigten


Der Arbeitsschutzausschuss nach dem Arbeitssicherheitsgesetz

  • Zusammensetzung
  • Aufgaben


Betriebsarzt, Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht

  • Aufgabe und Stellung der Arbeitsschutzverantwortlichen
  • Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
  • Betriebsbegehungen
  • Innerbetriebliches Arbeitsschutzsystem
  • Unterstützung durch den Betriebsrat


Erkennen von Sicherheitsschwerpunkten

  • Allgemeine Sicherheitsanforderungen
  • Bauliche und elektrische Einrichtungen
  • Transport und Lagerung


Vorbereitung von gezielten Betriebsbegehungen

  • Büroarbeitsbereiche und Werkstätten; Bildschirmarbeitsplätze
  • Fahrzeuge, Schutzausrüstung Inhalte:


Rechtliche Grundlagen für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

  • EU-Richtlinien
  • Arbeitssicherheitsgesetz ASiG, Arbeitsschutzgesetz
  • Bildschirmarbeitsverordnung; Arbeitsstättenverordnung SGB VII
  • Europäische und deutsche Rechtsprechung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz


Rechte und Pflichten des Betriebsrates beim Gesundheitsschutz

  • Die Mitbestimmung des Betriebsrates nach § 87 ABs. 1 Nr. 7 BetrVG
  • Beteiligungsrechte im Arbeitsschutzausschuss, § 11 ASIG
  • Mitbestimmung bei Bestellung und Zusammenarbeit mit Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Betriebsbegehungen


Zertifikat: Teilnahmebescheinigung


Zielgruppen: Mitglieder von Betriebs- und Personalräten

Vorbereitungslehrgang

 

Ausbildung der Ausbilderinnen und Ausbilder ADA


Der Lehrgang richtet sich an Menschen, die sich auf die Aufgabe/Rolle eines kompetenten Ausbilders im Rahmen der betrieblichen Ausbildung vorbereiten oder ihre bisherige Ausbildertätigkeit reflektieren und optimieren wollen.

 

Qualifizierte Mitarbeiter sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines Unternehmens. Dabei beginnt Personalentwicklung mit der Berufsausbildung. In der betrieblichen Ausbildungsplanung und -praxis kommt dem Ausbilder die Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Ausbildungsinhalte zu. Neben fundierten Fachkenntnissen werden ihm vor allem die Befähigung zum Beziehungsmanagement und pädagogisches Geschick abverlangt.

 

Eine effiziente Ausbildung und Nachwuchsförderung kann angesichts des Wandels in der Arbeitsorganisation und der hohen fachlichen und fachübergreifenden Anforderungen in modernen Betrieben nur von qualifizierten Ausbildern geleistet werden.

 

Die Vermittlung erfolgt in Handlungsfeldern, die dem Ablauf der Aufgabenstellungen in der Ausbildungspraxis entsprechen und bereitet die Teilnehmer/innen mit handlungsorientierten Methoden auf die Ausbilderprüfung gemäß Ausbildereignungsverordnung vor.


Ausbildung in Deutschland


In Deutschland muss in jedem Unternehmen, welches nach dem dualen System ausbildet, mindestens ein Ausbilder nach der Ausbildereignungsverordnung (AEVO oder AusbEignV) tätig sein, der sowohl Ansprechpartner für die Auszubildenden als auch betriebsintern für die Ausbildung insgesamt verantwortlich ist (verantwortlich für die Ausbildung ist immer der Ausbildende). Die Mehrheit der Ausbilder in Deutschland hat eine Fachqualifikation nach AdA (Ausbildung der Ausbilder). Eine Ausnahme bilden hier die Ausbildungsberufe der Freien Berufe z. B.: Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte, Sachverständige, Notare und Apotheker müssen keine Ausbildungseignung nach AEVO nachweisen, um ausbilden zu dürfen (vgl. § 30 Absatz 4 Punkt 3 Berufsbildungsgesetz), sondern erlangen die fachliche Eignung aufgrund ihrer Zulassung bzw. Bestellung zum jeweiligen Freien Beruf.


Voraussetzung für die AdA Prüfung


Die AusbilderEignungsverordnung (AEVO) sieht keine gesetzliche Voraussetzung für die Teilnahme an der AdAPrüfung vor. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium wird ebenfalls nicht verlangt, d. h. jeder, der erfolgreich die AdAPrüfung bestanden hat, besitzt „automatisch“ die Ausbildungsbefähigung. Ein bestimmtes Mindestalter wird (formaljuristisch) nicht verlangt. Das Bestehen der AEVO berechtigt nicht automatisch zum Ausbilden. Verantwortlich ausbilden darf, wer die
Ausbildereignungsprüfung (damit ist die berufs- und arbeitspädagogische Eignung gegeben) bestanden hat und die fachliche Kompetenz sowie persönliche Eignung nachweist. Die Berechtigung erteilt in Deutschland jeweils die zuständige IHK oder HWK als Genehmigungsbehörde.


Persönliche Eignung


Wer Auszubildende einstellen oder/und ausbilden möchte bzw. mit der Ausbildung beauftragt wird, muss persönlich geeignet sein. Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO) enthalten keine positive Bestimmung des Begriffs der persönlichen Eignung. Grundsätzlich ist jeder Unternehmer, Ausbilder oder Ausbildungsbeauftragter persönlich geeignet sofern keine besonderen Gründe entgegenstehen.


Dauer
Intensivkurs: 40 Unterrichtsstunden


Preis bei einer Mindest-Teilnehmerzahl von 5 Personen
Intensivkurs:
550 € pro Person, inkl. Lehrmaterial, zzgl. Prüfungs- und Bearbeitungsgebühr der zuständigen IHK

 

Fördermöglichkeiten: Das Seminar ist als Bildungsurlaub anerkannt.

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